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Der Untergang des Abendlandes

Schirrmacher hatte doch recht.

Kultur auf Youtube

Kultur auf Youtube

Und RTL2 ist dann Hochkultur? Entertainment wäre doch wohl besser mit Unterhaltung als mit Kultur übersetzt liebe Youtubler.

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Kuratorium schönes Internet

Mensch gegen Maschine - die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.

©CaucasContent CurationEin Content Kurator muß mutig sein.

Was ist ein Content Curator?

Ein Content Curator ist jemand,

der kontinuierlich die wichtigsten Inhalte zu einem bestimmten Thema findet, bewertet, organisiert und publiziert.

Achtung: Verwechseln Sie die Arbeit eines Kurators nicht mit der eines Aggregators. Aggregatoren machen große Content-Haufen, Kuratoren finden die Stecknadeln in diesen Haufen.

Wozu Content Curation?

Die reine algorithmisch getriebene Suche pfeift auf dem letzten Loch. Ich stelle immer wieder fest, daß die wirklich interessanten Suchergebnisse oft erst auf Seite 3 beginnen. ...

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Ich mach mit

Ein Herz für Blogs geht in die dritte Runde.

Worum geht´s

Am 25.5. sollen alle Blogger auf ihren Blogs andere Blogger empfehlen, die

zu wenig Aufmerksamkeit finden und die ihr sowieso total super findet

 

soweit Marcel Wichmann vom UARRR-Blog. Alles Weitere auf UARRR.
Ich habe schon ein paar nette Blogs, die ich vorstellen werde und ich suche mir noch ein paar mehr.

An alle bloggenden Leser: weitersagen!

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sueddeutsche.de macht einen auf Dauerwerbesendung

Bei der Süddeutschen ist die Reklame jetzt der Content.

Für alle Leser und Leserinnen nördlich des Weißwurst-Äquators: So sieht sich die SZ:

Die Süddeutsche Zeitung an der Spitze. Die Süddeutsche Zeitung ist Marktführer unter den überregionalen Qualitätstageszeitungen.

Dieser Qualitätsanspruch muß irgendwo auf den Fluren in der Hultschiner Straße 8 einmal falsch abgebogen sein. In der Online-Redaktion ist er jedenfalls nicht angekommen. Vielleicht hat ihn auch der amoklaufende Vertriebler gemeuchelt, der die aktuelle SZ.de-Titelseite verbrochen hat.
Ich hoffe gegen den erbitterten Widerstand der Redaktion!

SZ als Dauerwerbesendung15% auf alles, ausser Tiernahrung

 

1024 ...

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Warum ich nicht mehr für Geld schreibe

Kurz gesagt: Weil es sich nicht lohnt.

©Dirk GentlySchreiben gegen Geld bringt´s nichtFür die paar Kröten lohnt sich das Schreiben nicht

Ich habe von einem seriösen und kompetenten Betreiber einer E-Learning-Plattform das Angebot erhalten für diese Plattform zu schreiben. Das Angebot war auch durchaus marktüblich, kein 4€-Textsklaven-Halsabschneider-Angebot. Soweit alles ganz fair.
Entweder prozentuale Beteiligung oder 75 € - 120 € fix, VG Wort oben drauf, die Rechte bleiben bei mir.

Meine Abwägung

Für das Angebot spricht

  • es gibt Geld
  • es gibt Reputation

Gegen das Angebot spricht

  • Keine freie Themenwahl. Ich muß schreiben, was gefällt.
  • Begrenzte Reichweite. ...

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Meconomy reloaded

Antwort auf die Kommentare des ersten Artikels und ein Bonus-Link.

©Joachim S. MüllerMeconomy reloadedMeconomy reloaded - The eagle has landed

Selbstleser oder nur Linkbaiter?

Hallo, natürlich selbst gelesen. Ich bin Herr meiner Zeit und kein Qualiätsjournalist mit Deadline im Nacken. Ich habe mich - getreu dem Motto "schreiende Farben sind out, brüllende Farben sind in" für die "Pink Edition" entschieden.

Meconomy - für wen?

Johannes Kleske (Brand-Eins-Coverboy) sagt:

Markus weist mehrmals im Buch explizit drauf hin, dass die Meconomy nicht für jeden gedacht ist.

Stimmt, aber mir geht´s nicht darum, daß die Meconomy nicht für jeden gedacht ist, sondern darum, dßa es ...

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Einmal Meconomy für alle?

Lieber nicht, dieser Lebensstil sollte exklusiv bleiben.

©Joachim S. MüllerFrei und selbstbestimmtSelbstbestimmt und frei wie ein Adler

Nur wer selbstbestimmt arbeitet, ist mit sich im Reinen

so Markus Albers (Autor von Mecomomy) im Interview mit dem Medium Magazin.
Meconomy ist eine feine Sache. Aber nur für ein paar happy few. Wenn dieser Brand-Eins-Lebensstil zum Massenphänomen wird, haben wir ein Problem.

Kleines Beispiel: Es ist jetzt 20:08 Uhr und ich blogge hier selbstbestimmt vor mich hin. Wenn ich jetzt bei der Arbeit an diesem Artikel beschließe, vielleicht doch noch geschwind das Buch "Die Perfektionierer" von Klaus Werle zu erwerben, dann bestimme ich ...

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Journalisten und Technik, ein Trauerspiel

Man kann mit Schreiben Geld verdienen. Manchmal. Offline kann man sich über die VG Wort etwas hinzu verdienen. Online nur, wenn man Masochist ist.

©Joachim S. MüllerVG Wort Texte online anmelden, nicht so einfachIch werd´ zur Wildsau - Texte online
bei der VG Wort melden

Die VG Wort

Texter und Journalisten überspringen das jetzt bitte, für den Rest der Leserschaft - das ist der Job der VG Wort:

Aufgabe der VG WORT und der anderen Gesellschaften ist es, mit Hilfe des Urheberrechts für etwas mehr Gerechtigkeit zu sorgen und dem geistigen Eigentümer zu seinem Recht oder zumindest zu einem finanziellen Ausgleich zu verhelfen.

Die Verwertungsgesellschaften sammeln das Geld von den Zweitverwertern ein und schäütten es dann reichweitenabhängig an die Autoren aus.
Offline klappt das ...

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Wanderung in die Steinzeit

Wir waren im Urlaub, an der Algarve, wandern. Wetter gut, Leute nett, aber unsere mediale Ausstattung war steinzeitlich.

©Gerald_1311Verlage sind manchmal noch sehr steinzeitlichEr hat die Steinzeit nicht überlebt

Die Algarve ist nicht das Siebengebirge, also mußte ein Wanderführer her. Wir haben uns für die Reiseführer von Sunflower und vom Bergverlag Rother entschieden. Beides Fachverlage mit langjähriger Wanderkompetenz. Vor Ort im Feld sah die Sache dann aber etwas anders aus. Die Beschreibungen waren veraltet. Zum Teil gab es die Wege nicht mehr, zum Teil war der Einstieg anders, alles nicht so einfach. Für uns als Wanderer nicht die optimale Usability.

Das geht auch besser

Das hat mich dann ins Grübeln gebracht: Die Aufgabe eines Wanderführers ist ...

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Verlage betteln um Reklame

Normalerweise pitchen Agenturen gegeneinander um Werbeetats. Die Mediaplaner der Gewinneragentur verteilt dann die Werbespendings auf die verschiedenen Medien.

Das war einmal. Bei der W&V gefunden:

Die Bündelung der Etats für Printwerbung wird zunehmend zur Praxis. Der niederländisch-britische Konsumgüterkonzern Unilever wird seinen Printetat für 2010 in Deutschland nach W&V-Informationen auf drei Verlage konzentrieren.

Jetzt müssen also auch die Verlage in die Bütt und sich im Assessment-Center um die Reklame bewerben. Für die Werbetreibenden doppelt gut: Zum einen gibt´s Rabatte und zum anderen wird die kritische Berichterstattung gleich mit eliminiert.
Welche Redaktion kann es sich schon leisten einen Millionen-Kunden zu verprellen? Die ...

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Qualitätsjournalismus am Start?

Alles jammert, einer wagt was Neues: Matthias Schmidt, Verleger des Natur und Tier-Verlags bringt ein neues anspruchsvolles Magazin heraus.

©Joachim S. MüllerZoon - Die Zukunft des Journalismus ist buntDie Zukunft des Journalismus ist bunt

Die erste Ausgabe von ZOÓN kommt demnächst an den Kiosk. Auch wenn man sich nicht unbedingt für Tiermagazine begeistert, das Konzept scheint mir erfolgversprechend.

ZOÓN positioniert sich wie folgt:

ZOÓN widmet sich auf unterhaltsame und informative Weise allen Aspekten rund ums Thema „Tier“. Eindrucksvolle Reportagen, Hintergrundgeschichten, Berichte, aktuelle Meldungen aus Wissenschaft und Artenschutz, prägnante Glossen und kritische Kommentare beleuchten verschiedenste Tierarten, Verhaltensweisen, Entdeckungen, gesellschaftlich ...

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Eine Welt ohne Qualitätsmedien

Eingekeilt zwischen Skylla und Charybdis, das ist Journalismus heute.

©Joachim S. MüllerDunkle Zeiten für JournalistenDunkele Perspektiven für den Journalismus

Raubbau am Journalismus beklagt Tageszeitungsredakteur, der nach 20 Jahren gekündigt wurde im Interview mit dem bayerischen Politmagazins Kontrovers

Hubert Denk, Herausgeber des Bürgerblick Passau beklagt:

Pressefreiheit kann nicht funktionieren, wenn marktwirtschaftliche Interessen bis in die Redaktionen hinein wirken.

Frank Patalog von Spiegel Online verteidigt Online-Werbung. Er findet, dass Werbung wichtig ist für´s Web.

Nichtklicker und Adblocker sind für ihn vaterlandslose Gesellen, die ihren Teil des Deals "Freie Inhalte ...

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Print stirbt

Beginn einer Linkliste, die zeigt, dass die Tage des Donners für die Verlage definitiv vorbei sind.

©nedbenjWas vom Tage übrigbliebtWas vom Tage übrig blieb

  1. (12.3.2010) Christoph Keese, Cheflobbyist des Axel Springer Verlags, möchte, dass „jeder gewerbliche Nutzer der Verlagsangebote“ dafür zahlt. Er geht dabei von 20 Millionen PCs aus.
    Der Kohlepfennig läßt grüßen. Ein nicht mehr funktionierendes Geschäftsmodell soll von der Allgemeinheit subventioniert werden.
  2. (12.3.2010) Violet Blue berichtet auf ihrem Blog, wie der San Francisco Chronicle ihre Beiträge zu SEO-Linkfutter verarbeitet hat und über mehrere Sub-Domains in den Google-Index schaufelt.
    Klassisches Verhalten sterbender Pflanzen und Sonnen. Noch ein ...

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Heult nicht

Mit den Qualitätsmedien geht´s zu Ende, und auch sonst ist der Zustand unserer Welt doch eher bedauerlich.

©joffmcNicht traurig sein, die Zukunft ist wildNicht traurig sein, die Zukunft ist wild!

So ist das nun mal im Leben. Ein stetes Werden und Vergehen.

99% aller Tiere, die jemals lebten sind ausgestorben, die Generation der Großeltern muss sterben, damit Platz ist für die Enkel. Und auch in der Wirtschaft wird fleißig gestorben: Ein Großunternehmen erreicht im Durchschnitt ein Alter von 75 Jahren.

Einen sehr radikalen Schlachtruf stimmt Marc Andreessen an: Er sagt: Verleger, macht´s wie Cortez: Verbrennt Eure Boote - schafft das Printbusiness ein für alle mal ab und konzentriert Euch nur noch auf Digital.

Für alle Printmacher ...

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