Content Strategie - Eigner Herd ist Goldes wert
16. Februar 2013 - 14:12 Uhr
Twitter kauft Posterous und macht den Laden dicht. Yahoo kauft Snip.it und macht den Laden dicht. Facebook halbiert die Reichweiten von Firmen-Präsenzen über Nacht und bietet dann an, als Abhilfe bezahlte Postings prominent zu platzieren. Twitter will in Zukunft Tweets bewerten
und in die drei Wichtigkeits-Töpfchen "Low", "Medium" oder "High" einsortieren. Spam soll mit "None" gekennzeichnet werden. Meine Vermutung: Twitter will damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen das Spam-Unwesen eindämmen und zum anderen Firmen die Möglichkeit zu bieten, Tweets gegen Geld aufwerten zu lassen.
Eigener Herd ist Goldes wert
Die Action muß auf der eigenen Web-Site stattfinden. Drittanbieter wie Twitter können immer nur Satelliten und Zubringer sein. Ein Verlust eines dieser…
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Tags: content curation | selbst hosten
Journalismus - Artikelstrom statt Seitenkonzept
14. Februar 2013 - 18:23 Uhr
Das hier vorgestellte Konzept habe ich auf der Basis folgender Annahmen entwickelt:
- Das Internet verlagert sich - was die Mediennutzung - angeht mehr und mehr von einem seitenbasierten zu einem streambasierten Medium. Twitter, Facebook, Tumblr sind die Sozialquellen, Musik kommt via Napster, Spotify oder last.fm ins Haus. Auch im Bewegtbildbereich tut sich was.
- Das Internet der Konsumenten verläßt den PC. Smartphones, Tablets, Fernseher und Konsolen werden die neuen Endgeräte sein. Egal was, Hauptsache ist hat einen Bildschirm und ist kein PC.
Streaming bedeutet: Inhalte müssen in Einzelteile zerlegt werden. Ein monolithisches Konzept-Album kann man nicht streamen, jeden einzelnen Song schon. Nur ist es dann dem Kuinden überlassen, ob der die Stücke in der vom Künstler vorgesehehen Reihenfolge hört oder sich seinen eigenen Mix macht. Für Bands wie Pink Floyd heißt das "Nichts mehr mit Another brick in the wall", sondern IKEA-Prinzip: "Wir liefern die Steine, Du baust…
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Tags: API | Feeds
So will ich fernsehen
12. Februar 2013 - 12:40 Uhr
Letzthin in der elbischen Hansestadt: Frau auf Dienstreise, Kinder im Bett (endlich), Mann müde, Bier, Fernseher. Im TV leider nur Schwachsinn, die Privaten haben Frauen getauscht; öffentlich-rechtlich hieß man mich wilkommen zum "Extremjodeln mit Carmen Nebel". Also gezappt und auf dem Tablet herumgewischt. Ein Auge für den Plasma, ein Auge auf den Second-Screen. Perfekte Vorausetzungen, um im Sumpf des Schwachsinns zu versinken.
Doch Rettung naht: Twitter piepst "FTD: Tod einer Zeitung - sehenswerte Doku in voller Länge in der ARD Mediathek". Hurrah, da saß aber jemand senkrecht auf dem Sofa. Das versprach ja doch noch ein interessanter TV-Abend zu werden.
Für das, was dann geschah möchte ich auf das folgende Schaubild verweisen.
War dann doch ein schicker TV-Abend, oder?
Leider nur bedingt. Der Film hat gefallen, aber was mich zunehmend genervt hat war die…
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Tags: content modelling | TV | API
Journalisten auf die Rote Liste?
11. Februar 2013 - 11:53 Uhr
Der Artikel "Der Niedergang eines Berufsstands" von Christian Jakubetz hat mich zu diesem Eintrag inspiriert. Ist es wirklich ein ganzer Berufsstand der dahingeht oder sind nur Teilbereiche des Journalismus betroffen?
Ja, vielleicht hat Herr Jakubetz recht und die letzten 30 Jahren waren nicht der Normalfall für den Journalismus, sondern nur ein Interglazial. Jetzt kommen die Gletscher zurück und der Journalist ist gezwungen seine Unabhängigkeit aufzugeben, um sich an den Herdfeuern der Mächtigen wärmen zu…
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Tags: Journalismus | Zukunft



