Bandikutmedia

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Content Strategy – Information Architecture – Medien


Innovationen - der Weg des Ingenieurs

21. Juni 2013 - 10:28 Uhr

Die Welt ist voll. Wir haben alles im Überfluß. Wenn ich eine gute Idee habe, die ich gerne umsetzen würde, zeigt mir eine fünfminütige Google-Recherche: Es gibt bereits drei Anbieter und fünf weitere sind in der Beta-Phase. Wieder eine Idee für den Papierkorb. Alle guten Ideen nicht nur sind bereits gedacht, sondern auch schon umgesetzt. Liebe Innovation, kauf Dir bei Amazon einen Schaukelstuhl und laß Dich pensionieren.

Fast richtig

Ich habe mich auf mein Studium besonnen und mir überlegt "Was würde ein Ingenieur tun?"

Der Weg des Ingenieurs

Das Erfolgsgeheimnis: Analysiere die Aufgaben, die Menschen ausführen.

  1. Beobachte Menschen bei einer Tätigkeit. Wie führen sie eine bestimmte Aufgabe aus? 
  2. Zerlege den Prozeß in einzelne Schritte. 
  3. Frage die Menschen, welcher Prozessschritt sie am meisten nervt. Nervt bedeutet in diesem Zusammenhang: Was ist der langwierigste, teuerste oder fehleranfälligste Schritt?
  4. Überlege, wie man diesen Schritt eliminieren kann. Wenn man ihn nicht eliminieren kann: Wie muss man ihn umarbeiten (neudeutsch hacken), so dass er weniger nervt?

Innovation nur das Entfernen oder Kombinieren einzelner Prozessschritte. Klingt jetzt wenig visionär und eher dröge, scheint mir aber ein guter Weg zu sein etwas zu entwickeln, das auch gebraucht wird.


Content Strategie - Eigner Herd ist Goldes wert

16. Februar 2013 - 14:12 Uhr

Twitter kauft Posterous und macht den Laden dicht. Yahoo kauft Snip.it und macht den Laden dicht. Facebook halbiert die Reichweiten von Firmen-Präsenzen über Nacht und bietet dann an, als Abhilfe bezahlte Postings prominent zu platzieren. Twitter will in Zukunft Tweets bewerten

und in die drei Wichtigkeits-Töpfchen "Low", "Medium" oder "High" einsortieren. Spam soll mit "None" gekennzeichnet werden. Meine Vermutung: Twitter will damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen das Spam-Unwesen eindämmen und zum anderen Firmen die Möglichkeit zu bieten, Tweets gegen Geld aufwerten zu lassen.

Eigener Herd ist Goldes wert

Die Action muß auf der eigenen Web-Site stattfinden. Drittanbieter wie Twitter können immer nur Satelliten und Zubringer…

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Journalismus - Artikelstrom statt Seitenkonzept

14. Februar 2013 - 18:23 Uhr

Das hier vorgestellte Konzept habe ich auf der Basis folgender Annahmen entwickelt:

  1. Das Internet verlagert sich - was die Mediennutzung - angeht mehr und mehr von einem seitenbasierten zu einem streambasierten Medium. Twitter, Facebook, Tumblr sind die Sozialquellen, Musik kommt via Napster, Spotify oder last.fm ins Haus. Auch im Bewegtbildbereich tut sich was.
  2. Das Internet der Konsumenten verläßt den PC. Smartphones, Tablets, Fernseher und Konsolen werden die neuen Endgeräte sein. Egal was, Hauptsache ist hat einen Bildschirm und ist kein PC. 

Streaming bedeutet: Inhalte müssen in Einzelteile zerlegt werden. Ein monolithisches Konzept-Album kann man nicht streamen, jeden einzelnen Song schon. Nur ist es dann dem Kuinden überlassen, ob der die Stücke in der vom Künstler vorgesehehen Reihenfolge hört oder sich seinen eigenen Mix macht. Für Bands wie Pink Floyd heißt das "Nichts mehr mit Another brick in the wall", sondern IKEA-Prinzip: "Wir liefern die Steine, Du baust…

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So will ich fernsehen

12. Februar 2013 - 12:40 Uhr

Letzthin in der elbischen Hansestadt: Frau auf Dienstreise, Kinder im Bett (endlich), Mann müde, Bier, Fernseher. Im TV leider nur Schwachsinn, die Privaten haben Frauen getauscht; öffentlich-rechtlich hieß man mich wilkommen zum "Extremjodeln mit Carmen Nebel". Also gezappt und auf dem Tablet herumgewischt. Ein Auge für den Plasma, ein Auge auf den Second-Screen. Perfekte Vorausetzungen, um im Sumpf des Schwachsinns zu versinken.

Doch Rettung naht: Twitter piepst "FTD: Tod einer Zeitung - sehenswerte Doku in voller Länge in der ARD Mediathek". Hurrah, da saß aber jemand senkrecht auf dem Sofa. Das versprach ja doch noch ein interessanter TV-Abend zu werden. 

Für das, was dann geschah möchte ich auf das folgende Schaubild verweisen.

War dann doch ein schicker TV-Abend, oder?

Leider nur bedingt. Der Film hat gefallen, aber was mich zunehmend genervt hat war die…

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Journalisten auf die Rote Liste?

11. Februar 2013 - 11:53 Uhr

Der Artikel "Der Niedergang eines Berufsstands" von Christian Jakubetz hat mich zu diesem Eintrag inspiriert. Ist es wirklich ein ganzer Berufsstand der dahingeht oder sind nur Teilbereiche des Journalismus betroffen?

Ja, vielleicht hat Herr Jakubetz recht und die letzten 30 Jahren waren nicht der Normalfall für den Journalismus, sondern nur ein Interglazial. Jetzt kommen die Gletscher zurück und der Journalist ist gezwungen seine…

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Tags: Journalismus | Zukunft