sueddeutsche.de macht einen auf Dauerwerbesendung
Bei der Süddeutschen ist die Reklame jetzt der Content.
Für alle Leser und Leserinnen nördlich des Weißwurst-Äquators: So sieht sich die SZ:
Die Süddeutsche Zeitung an der Spitze. Die Süddeutsche Zeitung ist Marktführer unter den überregionalen Qualitätstageszeitungen.
Dieser Qualitätsanspruch muß irgendwo auf den Fluren in der Hultschiner Straße 8 einmal falsch abgebogen sein. In der Online-Redaktion ist er jedenfalls nicht angekommen. Vielleicht hat ihn auch der amoklaufende Vertriebler gemeuchelt, der die aktuelle SZ.de-Titelseite verbrochen hat.
Ich hoffe gegen den erbitterten Widerstand der Redaktion!
15% auf alles, ausser Tiernahrung
1024 x 768 Pixel ist die Standardauflösung im deutschsprachigen Internet.
Davon gehören 780 x 300 Pixel = 30% der Redaktion. Dafür bekomme ich als Leser eine fette schwarze Navigation inclusive Suchbox, Angies Hinterkopf und Heribert Prantels Bart. Ziehe ich die Navigation ab bleiben 780 x 150 Pixel, also glatte 15% übrig.
Wieso hat niemand den Amokläufer dem Vertrieb gestoppt? Geht´s der SZ schon so dreckig?
Auch ein "Nassauer Bub" darf sich so etwas nicht gefallen lassen.
Mit Adblocker
Mit Adblocker sieht´s doch ganz manierlich aus
Das sagt die SZ über mich
Hervorragende Multiplikatoren - Die Leser der Süddeutschen Zeitung sind Meinungsführer (AWA 2009). Sie sind qualitätsorientiert und können es sich auch leisten. Sie setzen Trends.
Ok, Leute, wenn ihr wißt, daß ich ein qualitätsorientierter Meinungsführer bin: Wieso setzt ihr mir dann so einen Quatsch vor? Packt doch einfach mal Excel ein und schmökert ein bißchen in Kants Ethik und seht in mir keinen meinungsführenden Multiplikator, sondern einen Mensch.
Einen neugierigen Mensch, der gerne etwas lernen will und ein offenes Ohr für spannende Geschichten hat. Eurer Außenseiter-Interview mit Ljudmila Alexejewa vom Wochenende hat mir - wie fast alle Interviews dieser Serie - gut gefallen. Diese Seite war meine Zeit wert. Und verarschen kann ich mich selber.
Und was sagen Sie?