Bandikutmedia

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Content Strategy – Information Architecture – Medien


E-Books publizieren in der Cloud

28. Juni 2013 - 10:47 Uhr

Nachdem ich im Eintrag "Essay Buchbranche 2020 - The Making of" meine Irrungen und Wirrungen bezüglich der Entstehung dieses Textes aufgeschrieben habe, möchte ich in diesem Text kurz darlegen, wie ich in Zukunft die E-Book-Produktion angehen will.

Der gesamte Prozeß wird in der Cloud stattfinden, da ich so am schnellsten von der Idee zum fertigen Buch komme.

Dazu brauche ich diese drei Services

  1. Draft
  2. Dropbox
  3. Leanpub

Von der Idee zum Buch

  1. Ich schreibe meine Texte in Markdown. Dazu nutze ich  Markdownpad2 als Editor unter Windows. 
  2. Die fertigen Texte lade ich in die Dropbox hoch
  3. Dann importiere ich die Texte in Draft und schicke meiner Lektorin eine Einladungs-Mail.
  4. Die Lektorin bearbeitet die Texte in der Cloud. 
  5. Wenn Sie fertig ist, bekomme ich eine Mail und sehe dann ihre Änderungen neben meinem Text.
  6. Ich kann jede Änderung per Mausklick akzeptieren oder ablehnen.
  7. So geht das…

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Essay Buchbranche 2020 - The Making of

27. Juni 2013 - 16:31 Uhr

Mein Essay "Buchbranche 2020 - wohin geht die Reise" begann als Link und Textsammlung in Evernote. Links, Textschnipsel aus diversen Web-Sites und meine eigenen Texte wuchsen recht schnell zu einem wüsten Verhau. Ich hatte viel Zeug gehortet, aber alles lag wüst durcheinander und war letztendlich unbrauchbar.

Deshalb habe ich meine Evernote-Sammlung in OpenOffice überführt und dort weiter geschrieben. Die Bilder habe ich mit EDraw produziert, im PNG-Format exportiert und anschließend in mein OpenOffice-Dokument eingefügt.

Nach mehreren Durchläufen hatte ich dann die Beta-Version meines Textes im OpenOffice-Format vorliegen. Ganz klassisch formatiert mit dem Standard-Template. Überschriften der Stufen eins bis fünf, dazu einige Aufzählungen (geordnet und ungeordnet), Absätze und Links. Die schon erwähnten Bilder habe ich mit einem schwarzen Rahmen versehen; in der Fußzeile habe ich die Seitenzahl sowie meinen Namen und meine E-Mail-Adresse platziert.

Das Ganze wollte ich…

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Das Andreas-von-Gunten-Experiment

26. Juni 2013 - 09:28 Uhr

Ich habe mein Essay "Buchbranche 2020 - wohin geht die Reise?" am 12.6.2013 mit Leanpub produziert. Dann habe ich für mein Buch via Twitter, Facebook und Google+ getrommelt. Auch auf der AKEP-Jahrestagung (100% meine Zielgruppe) am 20.6.2013 in Berlin habe ich immer wieder erwähnt, dieses Essay geschrieben zu haben. Das Ergebnis meiner Bemühungen: 18 Leser in 2 Wochen.

Andreas von Gunten hat auf der Jahrestagung in seinem Vortrag "It´s the link, stupid!" die These vertreten, daß 95% aller Bücher nicht unter Raubkopien, sondern an mangelnder Aufmerksamkeit leiden. 18 Leser sind in meinen Augen "mangelnde Aufmerksamkeit".

Abhilfe schafft man - laut Andreas von Gunten - indem man das Buch komplett ins Internet stellt und so die Reichweite massiv erhöht.

Genau das habe ich gemacht. Mit Leanpub kann ich mein Buch als Web-Site exportieren und dann in meinen Blog einbinden. Die PDF-, EBUB- oder MOBI-Version des Essays gibt es auf Leanpub. Zusätzlich steht der komplette Text Google…

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Auf kurvigen Pfaden unterwegs - der AKEP13-Werkstattbericht

24. Juni 2013 - 09:19 Uhr

Lesen Sie hier den Bericht eines AKEP-Erstbesuchers. 

Die AKEP 2013 fand - bei tropischen Temperaturen - am 19. und 20. Juni in Berlin im Haus des Lehrers statt. Infrastrukurell alles im grünen Bereich. Essen, trinken, WLAN gut.

Zu den Klängen des imperialen Marsches erklären die AKEP-Lords Darth Meier und Darth Harth um 10.00 Uhr c. t. die Veranstaltung für eröffnet. Die Begrüßung ist erfreulich kurz. Das Moderatoren-Team Wibke Ladwig und Leander Wattig übernimmt, und kündigt den Cola-König Uwe Lübbermann an. Der Titel seines Vortrages: "Eine Branche umkrempeln - Der Grundkurs Wirtschaft hacken". Herr Lübbermann wollte einfach nur weiter seine koffeinstarke Cola trinken und ist darüber zum Getränkeproduzenten geworden.

Diese Geschichte hat er uns erzählt. Schwungvoll, lebendig, engagiert. Wer es genauer wissen will:

Premium ist eine kleine Getränkemarke ohne Büro, die seit über elf Jahren existiert und vieles bewusster regelt als die "normale" Wirtschaft. Das…

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Innovationen - der Weg des Ingenieurs

21. Juni 2013 - 10:28 Uhr

Die Welt ist voll. Wir haben alles im Überfluß. Wenn ich eine gute Idee habe, die ich gerne umsetzen würde, zeigt mir eine fünfminütige Google-Recherche: Es gibt bereits drei Anbieter und fünf weitere sind in der Beta-Phase. Wieder eine Idee für den Papierkorb. Alle guten Ideen nicht nur sind bereits gedacht, sondern auch schon umgesetzt. Liebe Innovation, kauf Dir bei Amazon einen Schaukelstuhl und laß Dich pensionieren.

Fast richtig

Ich habe mich auf mein Studium besonnen und mir überlegt "Was würde ein Ingenieur tun?"

Der Weg des Ingenieurs

Das Erfolgsgeheimnis: Analysiere die Aufgaben, die Menschen ausführen.

  1. Beobachte Menschen bei einer Tätigkeit. Wie führen sie eine bestimmte Aufgabe aus? 
  2. Zerlege den Prozeß in einzelne Schritte. 
  3. Frage die Menschen, welcher Prozessschritt sie am meisten nervt. Nervt bedeutet in diesem Zusammenhang: Was ist der langwierigste, teuerste oder fehleranfälligste Schritt?
  4. Überlege, wie man diesen Schritt eliminieren kann. Wenn man ihn nicht eliminieren kann: Wie muss man ihn umarbeiten (neudeutsch hacken), so dass er weniger nervt?

Innovation nur das Entfernen oder Kombinieren einzelner Prozessschritte. Klingt jetzt wenig visionär und eher dröge, scheint mir aber ein guter Weg zu sein etwas zu entwickeln, das auch gebraucht wird.


Buchbranche 2020

12. Juni 2013 - 09:39 Uhr

Buchbranche 2020 - Wohin geht die Reise? Wie könnte sich die Buchbranche in den nächsten fünf bis sieben Jahren entwickeln? Diese Slideshow ist die Zusammenfassung meines auf Leanpub veröffentlichten Essays.

Dabei gehe ich von den folgenden sechs Annahmen aus:

  1. Der Buchmarkt besteht aus Produzenten (Autoren / Lektoren) und Konsumenten (Lesern). Das sind die zwei Grundpfeiler - alles andere ist Mittel zum Zweck.
  2. Der Buchmarkt ist ein Käufermarkt. Die Zahl der Anbieter überwiegt die Zahl der Käufer bei weitem. Verlage, Selfpublisher und branchenfremde Organisationen lassen den Strom der Neuerscheinungen weiter anschwellen. Zusätzlich werden – im Druck - vergriffene Bücher als E-Books erneut zum Leben erweckt. Damit steht dem Leser ein unendliches Reservoir an Büchern zur Verfügung.
  3. Wie von Film und Musik bereits bekannt resultiert aus dem Überangebot ein Preisverfall für das einzelne Produkt. So auch beim E-Book. Das kann man betrauern oder man positioniert das Buch als Impulskauf.
  4. Die Verlage sind keine Gatekeeper mehr. Wer publizieren will, der kann das tun. 
  5. Das Buch konkurriert mit anderen Angeboten wie Bewegtbild (Fernsehen, Youtube, Kino), Computer-Spielen, Internet-Surfen um die knappe Freizeit der Menschen.
  6. Wie in anderen Mediengattungen werden auch im Buchmarkt die Nischen immer wichtiger. Das Internet ermöglicht es auch Menschen mit sehr ungewöhnlichen Leseinteressen ihre Community zu finden sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
Den gesamten Text können Sie auf Leanpub herunterladen.


Meine Twitterliste Buchbranche

10. Juni 2013 - 10:06 Uhr

Meine alphabetische Twitter-Liste zum Thema Buchbranche. ​Diesen Menschen und Institutionen folge ich aktuell (Stand 10.6.2013) auf Twitter. An weiteren Empfehlungen bin ich immer interessiert. Wenn Sie einen Tipp haben, wem ich auf Twitter noch folgen sollte: Bitte einen Kommentar hinterlassen.

akeplog @akeplog
Alexander Vieß @aviess
André Pleintinger @YoungPublisher
Ansgar Warner @e_book_news
Ariane Hesse @twitariane
Birte Huizing @Birte2go
BookRix-DE @BookRix
Börsenblatt @bbl_redaktion
Brian O'Leary @brianoleary
BuchMarkt vZittwitz @cvz1
buchreport @buchreport_de
Carsten Raimann @craimann
Christian Damke @Grischad
Digital Book World @DigiBookWorld
digiwis @digiwis
Dominique Pleimling @d_pleimling
Dorothea Martin @doromartin
dotdotdot hq @dotdotdot_me
ebookbranchede @ebookbranche
Ehrhardt Heinold @ehrhardtheinold
eric hellman @gluejar
Forum Zukunft @forumzukunft
Frankfurt Book Fair @Book_Fair
Frauke Vollmer @FraeuleinFrauke
FutureBook @TheFutureBook
goodreads @goodreads
Holger…

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Der erste Hamburger Pub´n´Pub - ein Erlebnisbericht

30. Mai 2013 - 11:10 Uhr

Klippkroog, 19:00 Uhr, am 28.5.2013: Der erste Pub´n´Pub Hamburgs geht an den Start. Das Thema "Der E-Book-Dschungel". Sherpa des Abends: Nina Kreuzfeldt von Kreuzfeldt digital, die den Einführungsvortrag hielt.

25 Buchmenschen waren dabei. Was ich so mitbekommen habe, saßen Vertreter der Firmen Kobo, Libri und ebook.de (jede Menge) am Tisch. Auch mit dabei selbständige Lektorinnen, ein Mitarbeiter eines namentlich nicht genannten Startups sowie Verlagsleute. Also bunt gemischt.

Was wurde besprochen?
Nach dem guten Vortrag zerbröselte die Runde in angeregte Einzelgespräche, deshalb hier nur meine subjektive und unvollständige Aufzählung:

Metadaten
Shops leben von Metadaten, Metadaten verkaufen Bücher. Metadaten sind die Visitenkarte eines Buches. Wer den Leser mit schlampig und lieblos gemachte Metadaten konfrontiert wird keine Begeisterung für das Buch auslösen. Metadaten sollte man weiter fassen als nur die ONIX-Klassiker wie Titel, Preis, Autor oder Genre. Zu jedem Buch…

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DRM im Buchhandel

29. April 2013 - 10:08 Uhr

Kopierschutz für und wider

Diese Meinungen zum Thema "kopiergeschütze E-Books" habe ich während meiner Recherche im Web gefunden. Momentan ist die Meinungslage eher Anti-Kopierschutz, aber das kann sich noch ändern, wenn ich weitere Links zum Thema finde.

DRM-freie Comics
Der Comic Verlag Image Comics bietet Comics im Direktvertrieb DRM-frei zum Download an. Damit ist Image Comics der erste der großen US-Comic-Verlage, die DRM-freie Digital-Comics anbietet. Zur Auwahl stehen die Formate PDF, EPUB, CBR und CBZ. Der Hauptvorteil für die Leser: Egal ob das Internet funktioniert oder nicht, egal ob ein Anbieter wie ComiXology Probleme mit der Cloud hat: Gekauft ist gekauft. Die eigenen Comics ligen sicher auf der heimischen Festplatte und sind immer im Zugriff. Ein deutschsprachiger Kommentar findet sich auf E-Book-News unter dem Titel "Ohne DRM? Gut für Image!…

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Tags: Buchproduktion | DRM | E-Books


Free and simple. How to make images responsive with ExpressionEngine and ZURB Foundation.

24. April 2013 - 20:11 Uhr

I  wanted to set up a photo-feed-site. While Frog & Croc is clearly inspired by sites like Trailporn, I didn´t want to use Tumblr because I believe, that it´s better to maintain your own web-property. So I build this site with EE 2.5 and ZURBs Foundation framework.

Since ZURB is a responsive framework, I could have stopped here. Just set the width to 12 columns (100%) and let the browser figure out, what that means in pixels. But letting the browser do the scaling has two disadvantages

  1. Image quality suffers. Sometimes, if a 1.200 pixel image gets scaled down to 320 pixel it will look blurry.
  2. File size isn´t reduced, which is a nuisance for mobile users.

I order to solve this issues I wanted the images to be recalculated and not only to be resized.

To achieve my goal I turned to Tyssen´s RESS add-on, the well known Image Sizer by Lumis and Math from Michael Leigeber.

RESS (Responsive Design + Server Side Components)  detects the screen resolution of a device via javascript and then…

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Marktzahlen zur Entwicklung des weltweiten E-Book-Marktes im Jahre 2012

28. März 2013 - 09:38 Uhr

A.T. Kearny hat auf der IfBookThen in Mailand im März 2013 diese Marktdaten für den weltweiten E-Book-Markt vorgestellt.

Der gesamte E-Book-Markt setzte im Jahre 2012 3,5 Mrd. € um, 2,5 Mrd. € entfielen dabei auf Nordamerika, in Europa wurden im selben Zeitraum 540 Mio. € umgesetzt.

Für den deutschen Markt kommt die Studie zu folgenden Zahlen:

  • Es gibt 8 Mio. E-Book-Käufer
  • Die E-Reader-Penetration liegt bei von 1,8%
  • Tablets haben einen Anteil von 3,9%
  • Der Umsatzanteil von E-Books liegt bei 3,5%
  • Der Anteil am gesamten Buch-Absatz liegt bei 4,9%.
  • 120.000 deutschsprachige Titel sind verfügbar
Die Prognose der Auguren: Im Jahr 2014 werden in Deutschland mehr als 8% aller verkaufte Bücher E-Books sein.


Warum ist den deutschen Verlagen nichts besseres als der Tolino eingefallen?

27. März 2013 - 13:04 Uhr

Nun ist er da der Tolino und soll Amazon und Kindle Konkurrenz machen. Mir ist nur nicht ganz klar, wie das funktionieren soll. 

Kurze Rückblende auf meine Zeit als Redakteur beim Windows Magazin. Da gab es die Jungs von der Hardware-Fraktion und die RedakteurInnen, die sich mit Software-Themen befaßt haben. Wir, die Software-Abteilung haben die Hardware-Kollegen immer ein bißchen verspottet, denn "Hardware produziert bloß Wärme, die Intelligenz steckt in der Software." 

Hardware hat ein generelles Problem: Gestern erdacht, heute produziert, morgen veraltet. Für eine gewisse Zeit fungiert das Online-Update als Jungbrunnen, aber irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht und dann bin ich stolzer Edelschrottbesitzer.

Hardware-Produktion ist ein brutales Business. Gigantische Investitionen müssen sich schneller armortisieren, als der Preis verfällt. Kein Wunder, daß Foxconn bei den Lohnkosten spart wo es nur geht. Kein klar denkender Mensch begibt sich freiwillig in…

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Tags: ebooks | Tolino | Strategie


Warum Buchverlage APIs brauchen

25. März 2013 - 16:26 Uhr

Thema dieser Präsentation: ​Der Buchverlag als IT-Unternehmen mit Kulturauftrag. Ein Verlag ist ein Medienunternehmen, das Werke der Literatur, Kust, Musik oder Wissenschaft vervielfältigt und verbreitet. Die heutigen Medien liegen fast immer in digitaler Form vor. Für einen Verlag bedeutet das: Digitale Güter lassen sich am besten über digitale Vertriebswege verbreiten. APIs haben sich bewährt, wenn es darum geht Daten zu übertragen.

Diese Präsentation erklärt, was APIs sind und warum ein moderner Verlag sie braucht.


Vom Manuskipt zum verkaufsfertigen Buch (Infografik)

20. März 2013 - 11:08 Uhr

Die Quintessenz meiner Präsentation "Was sind Bücher" habe ich in dieser Infografik (hier die große Grafik) zusammengefaßt. Wie wird aus dem Manuskript des Autors ein verkaufbares Buch und wie lassen sich Leseproben oder Teaser für Marketingzwecke ganz einfach "auskoppeln"? Der folgende Dreiklang macht es möglich:

  1. Analyse - Aus welchen Bestandteilen besteht ein Buch und wie lassen sich diese isolieren und dann in einer Datenbank speichern?
  2. Synthese - Welches Rezept brauche ich, um die in der Analyse gewonnenen Einzelteile wieder zu einem neuen Podukt zusammenzufügen? Das Endprodukt der Synthese ist ein strukturiert in der Datenbank vorliegendes Produkt. Dieses Produkt ist so nicht verkaufbar.
  3. Genese - Wie verwandele ich das in der Synthese gewonnene Produkt in ein verkaufsfägiges Produkt um? Hier geht es darum, mit Hilfe von Konvertern aus einem Datenbankeintrag ein gedrucktes Buch oder ein eBook zu machen.

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Tags: Verlag | Infografik | Buchproduktion


Was sind Bücher?

19. März 2013 - 16:57 Uhr

Meine erste Slideshare-Präsentation. Thema: Was ist aus den Büchern im 21. Jahrhundert geworden. Die Gleichung Buch = bedrucktes Papier gilt so nicht mehr. Aber was dann? Ich gehe in dieser Präsentation der Frage nach: Was macht ein Buch zum Buch? Wie läßt sich das Wesen eines Buches am besten beschreiben? Und - ganz wesentlich: Wie läßt sich die Quintessenz eines Buches so modellieren, daß man damit sinnvoll Bücher produzieren kann.

Den Workflow "Vom Manuskript zum verkaufsfertigen Buch" habe ich in in einer Infografik zusammengefaßt, die sie hier finden.

Update

Thematisch passend hier die Slides des Vortrages, den Wibke Ladwig auf der re:publica 2013 gehalten hat.

Weitere Informationen zum Thema "Die Liebe zum Buch auf der re:publica" finden Sie auf dem Blog der AKEP.

Update II

​Volker Oppmann sucht unter der Überschrift "Was ist ein Buch?" nach dem archimedischen Punkt, den es braucht, um das Buch-Universum aus den Angeln zu heben, um den notwendigen Transformationsprozess selbst aktiv und konstruktiv zu gestalten statt
selbst destruiert zu werden. Klingt jetzt brutal geisteswissenschaftlich, ist aber lesenwert, weil mit Fachkenntnis und Leidenschaft geschrieben. Volker versucht mit diesem Text einen Bezugsrahmen zu schaffen, was - im Sinne der LOG.OS Plattform -  unter einem Buch zu verstehen ist, um damit zukünftigen Entwicklungen ein Fundament zu geben.

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Tags: Bücher | ebooks | Verlag


Content Marketing - mir graust vor Dir

18. Februar 2013 - 12:31 Uhr

Wir brauchen mehr Content, der Content muß awesome, mitreißend, sensationell, aufwühlend sein. Kein Adjektiv ist stark genug, wenn man den US-amerikanischen Content Gurus glauben schenkt. Selbst wenn man den Ami-Bonus abzieht (wo der Deutsche freundlich mit dem Kopf nickt ist der Ami excited oder in schweren Fällen psyched) werden da schwere Emotions-Geschütze aufgefahren. Gleichzeitig liest man aber Tipps wie "8 Tips how to become a Content-Curation-Rockstar", "How to automate your Social Media" oder "5 Simple Tips For Content Marketers". Also was jetzt? Awesome oder automatisiert?
Mein Problem mit dieser Sache: Das was eigentlich gefordert wird, ist "Blatt machen", die hohe Kunst des Journalismus. "Blatt machen" ist Handwerk plus den entscheidenden Schuss Magie, der einer Publikation Persönlichkeit einhaucht. "Blatt machen" kann mitreißend, sensationell, aufwühlend sein, aber nur, wenn die richtigen Menschen dieses Blatt machen. In diesem Fall sind die richtigen…

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Content Strategie - Eigner Herd ist Goldes wert

16. Februar 2013 - 14:12 Uhr

Twitter kauft Posterous und macht den Laden dicht. Yahoo kauft Snip.it und macht den Laden dicht. Facebook halbiert die Reichweiten von Firmen-Präsenzen über Nacht und bietet dann an, als Abhilfe bezahlte Postings prominent zu platzieren. Twitter will in Zukunft Tweets bewerten

und in die drei Wichtigkeits-Töpfchen "Low", "Medium" oder "High" einsortieren. Spam soll mit "None" gekennzeichnet werden. Meine Vermutung: Twitter will damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen das Spam-Unwesen eindämmen und zum anderen Firmen die Möglichkeit zu bieten, Tweets gegen Geld aufwerten zu lassen.

Eigener Herd ist Goldes wert

Die Action muß auf der eigenen Web-Site stattfinden. Drittanbieter wie Twitter können immer nur Satelliten und Zubringer…

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Journalismus - Artikelstrom statt Seitenkonzept

14. Februar 2013 - 18:23 Uhr

Das hier vorgestellte Konzept habe ich auf der Basis folgender Annahmen entwickelt:

  1. Das Internet verlagert sich - was die Mediennutzung - angeht mehr und mehr von einem seitenbasierten zu einem streambasierten Medium. Twitter, Facebook, Tumblr sind die Sozialquellen, Musik kommt via Napster, Spotify oder last.fm ins Haus. Auch im Bewegtbildbereich tut sich was.
  2. Das Internet der Konsumenten verläßt den PC. Smartphones, Tablets, Fernseher und Konsolen werden die neuen Endgeräte sein. Egal was, Hauptsache ist hat einen Bildschirm und ist kein PC. 

Streaming bedeutet: Inhalte müssen in Einzelteile zerlegt werden. Ein monolithisches Konzept-Album kann man nicht streamen, jeden einzelnen Song schon. Nur ist es dann dem Kuinden überlassen, ob der die Stücke in der vom Künstler vorgesehehen Reihenfolge hört oder sich seinen eigenen Mix macht. Für Bands wie Pink Floyd heißt das "Nichts mehr mit Another brick in the wall", sondern IKEA-Prinzip: "Wir liefern die Steine, Du baust…

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So will ich fernsehen

12. Februar 2013 - 12:40 Uhr

Letzthin in der elbischen Hansestadt: Frau auf Dienstreise, Kinder im Bett (endlich), Mann müde, Bier, Fernseher. Im TV leider nur Schwachsinn, die Privaten haben Frauen getauscht; öffentlich-rechtlich hieß man mich wilkommen zum "Extremjodeln mit Carmen Nebel". Also gezappt und auf dem Tablet herumgewischt. Ein Auge für den Plasma, ein Auge auf den Second-Screen. Perfekte Vorausetzungen, um im Sumpf des Schwachsinns zu versinken.

Doch Rettung naht: Twitter piepst "FTD: Tod einer Zeitung - sehenswerte Doku in voller Länge in der ARD Mediathek". Hurrah, da saß aber jemand senkrecht auf dem Sofa. Das versprach ja doch noch ein interessanter TV-Abend zu werden. 

Für das, was dann geschah möchte ich auf das folgende Schaubild verweisen.

War dann doch ein schicker TV-Abend, oder?

Leider nur bedingt. Der Film hat gefallen, aber was mich zunehmend genervt hat war die…

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Journalisten auf die Rote Liste?

11. Februar 2013 - 11:53 Uhr

Der Artikel "Der Niedergang eines Berufsstands" von Christian Jakubetz hat mich zu diesem Eintrag inspiriert. Ist es wirklich ein ganzer Berufsstand der dahingeht oder sind nur Teilbereiche des Journalismus betroffen?

Ja, vielleicht hat Herr Jakubetz recht und die letzten 30 Jahren waren nicht der Normalfall für den Journalismus, sondern nur ein Interglazial. Jetzt kommen die Gletscher zurück und der Journalist ist gezwungen seine…

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Tags: Journalismus | Zukunft