DRM im Buchhandel
29. April 2013 - 10:08 Uhr
Kopierschutz für und wider
Diese Meinungen zum Thema "kopiergeschütze E-Books" habe ich während meiner Recherche im Web gefunden. Momentan ist die Meinungslage eher Anti-Kopierschutz, aber das kann sich noch ändern, wenn ich weitere Links zum Thema finde.
Tor jetzt DRM-frei
Tor, der Science Fiction und Fantasy Imprint von Macmillan hat im April 2012 angekündigt auf DRM komplett zu verzichten. Julie Crisp, Editorial Director Tor UK berichtet in diesem Blog-Beitrag wie der Verlag und die Autioren mit dieser Entscheidung gefahren sind. Der Grundtenor des Artikels: Die DRM-Abschaffung war ein Erfolg. Leser und Autoren sind zufrieden mit DRM-freien Büchern und das Presseecho war ebenfalls überwältigend positiv. Dieser Artikel auf deutsch beim Buchreport.
DRM macht Probleme in der Buchhandlung
90% aller Supportvorfälle bei E-Books sind DRM-bedingt – Interview mit Beate Kuckertz & Dennis Schmolk
Susanne Martin, Schiller Buchhandlung, Stuttgart sagt: "Wegfall des harten Kopierschutzes ist entscheidend"
René Kohl, Inhaber der Versandbuchhandlung Kohlibri: "Der harte Kopierschutz ist definitiv eine Stolperfalle."
Generelle Einschätzungen
DRM ist Wahnsinn - Thorsten Schliesche (Napster) über Fehler der Musikbranche, die die Verlage nicht wiederholen sollten.
“Self-Publisher kennen die Fallstricke von DRM, und verzichten darauf” – Interview mit Emily Bold auf E-Book News.
DRM und Büchereien
Eric Hellmann zum Thema "No-Return E-Book Lending": Warum es für alle Beteiligten einfacher wird, wenn Büchereien Bücher ohne DRM verleihen.
Satirische Einschätzung
QuoVadis Buch bejammert das arme, kleine DRM.
Nina Kreutzfeldt, Unternehmensberaterin (Kreutzfeldt digital), über den Verzicht auf harten Kopierschutz bei E-Books. TOC buchreport 2013
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Tags: Buchproduktion | DRM | E-Books
Free and simple. How to make images responsive with ExpressionEngine and ZURB Foundation.
24. April 2013 - 20:11 Uhr
I wanted to set up a photo-feed-site. While Frog & Croc is clearly inspired by sites like Trailporn, I didn´t want to use Tumblr because I believe, that it´s better to maintain your own web-property. So I build this site with EE 2.5 and ZURBs Foundation framework.
Since ZURB is a responsive framework, I could have stopped here. Just set the width to 12 columns (100%) and let the browser figure out, what that means in pixels. But letting the browser do the scaling has two disadvantages
- Image quality suffers. Sometimes, if a 1.200 pixel image gets scaled down to 320 pixel it will look blurry.
- File size isn´t reduced, which is a nuisance for mobile users.
I order to solve this issues I wanted the images to be recalculated and not only to be resized.
To achieve my goal I turned to Tyssen´s RESS add-on, the well known Image Sizer by Lumis and Math from Michael Leigeber.
RESS (Responsive Design + Server Side Components) detects the screen resolution of a device via javascript and then…
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Tags: responsive Design | Expressionengine | Images
Marktzahlen zur Entwicklung des weltweiten E-Book-Marktes im Jahre 2012
28. März 2013 - 09:38 Uhr
A.T. Kearny hat auf der IfBookThen in Mailand im März 2013 diese Marktdaten für den weltweiten E-Book-Markt vorgestellt.
Der gesamte E-Book-Markt setzte im Jahre 2012 3,5 Mrd. € um, 2,5 Mrd. € entfielen dabei auf Nordamerika, in Europa wurden im selben Zeitraum 540 Mio. € umgesetzt.
Für den deutschen Markt kommt die Studie zu folgenden Zahlen:
- Es gibt 8 Mio. E-Book-Käufer
- Die E-Reader-Penetration liegt bei von 1,8%
- Tablets haben einen Anteil von 3,9%
- Der Umsatzanteil von E-Books liegt bei 3,5%
- Der Anteil am gesamten Buch-Absatz liegt bei 4,9%.
- 120.000 deutschsprachige Titel sind verfügbar
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Tags: ebooks | Buchmarkt | Studie | A. T. Kearny | IfBookThen
Warum ist den deutschen Verlagen nichts besseres als der Tolino eingefallen?
27. März 2013 - 13:04 Uhr
Nun ist er da der Tolino und soll Amazon und Kindle Konkurrenz machen. Mir ist nur nicht ganz klar, wie das funktionieren soll.
Kurze Rückblende auf meine Zeit als Redakteur beim Windows Magazin. Da gab es die Jungs von der Hardware-Fraktion und die RedakteurInnen, die sich mit Software-Themen befaßt haben. Wir, die Software-Abteilung haben die Hardware-Kollegen immer ein bißchen verspottet, denn "Hardware produziert bloß Wärme, die Intelligenz steckt in der Software."
Hardware hat ein generelles Problem: Gestern erdacht, heute produziert, morgen veraltet. Für eine gewisse Zeit fungiert das Online-Update als Jungbrunnen, aber irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht und dann bin ich stolzer Edelschrottbesitzer.
Hardware-Produktion ist ein brutales Business. Gigantische Investitionen müssen sich schneller armortisieren, als der Preis verfällt. Kein Wunder, daß Foxconn bei den Lohnkosten spart wo es nur geht. Kein klar denkender Mensch begibt sich freiwillig in…
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Tags: ebooks | Tolino | Strategie
Warum Buchverlage APIs brauchen
25. März 2013 - 16:26 Uhr
Thema dieser Präsentation: Der Buchverlag als IT-Unternehmen mit Kulturauftrag. Ein Verlag ist ein Medienunternehmen, das Werke der Literatur, Kust, Musik oder Wissenschaft vervielfältigt und verbreitet. Die heutigen Medien liegen fast immer in digitaler Form vor. Für einen Verlag bedeutet das: Digitale Güter lassen sich am besten über digitale Vertriebswege verbreiten. APIs haben sich bewährt, wenn es darum geht Daten zu übertragen.
Diese Präsentation erklärt, was APIs sind und warum ein moderner Verlag sie braucht.
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Tags: API | Bücher | ebooks | Buchproduktion
Vom Manuskipt zum verkaufsfertigen Buch (Infografik)
20. März 2013 - 11:08 Uhr
Die Quintessenz meiner Präsentation "Was sind Bücher" habe ich in dieser Infografik (hier die große Grafik) zusammengefaßt. Wie wird aus dem Manuskript des Autors ein verkaufbares Buch und wie lassen sich Leseproben oder Teaser für Marketingzwecke ganz einfach "auskoppeln"? Der folgende Dreiklang macht es möglich:
- Analyse - Aus welchen Bestandteilen besteht ein Buch und wie lassen sich diese isolieren und dann in einer Datenbank speichern?
- Synthese - Welches Rezept brauche ich, um die in der Analyse gewonnenen Einzelteile wieder zu einem neuen Podukt zusammenzufügen? Das Endprodukt der Synthese ist ein strukturiert in der Datenbank vorliegendes Produkt. Dieses Produkt ist so nicht verkaufbar.
- Genese - Wie verwandele ich das in der Synthese gewonnene Produkt in ein verkaufsfägiges Produkt um? Hier geht es darum, mit Hilfe von Konvertern aus einem Datenbankeintrag ein gedrucktes Buch oder ein eBook zu machen.
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Tags: Verlag | Infografik | Buchproduktion
Was sind Bücher?
19. März 2013 - 16:57 Uhr
Meine erste Slideshare-Präsentation. Thema: Was ist aus den Büchern im 21. Jahrhundert geworden. Die Gleichung Buch = bedrucktes Papier gilt so nicht mehr. Aber was dann? Ich gehe in dieser Präsentation der Frage nach: Was macht ein Buch zum Buch? Wie läßt sich das Wesen eines Buches am besten beschreiben? Und - ganz wesentlich: Wie läßt sich die Quintessenz eines Buches so modellieren, daß man damit sinnvoll Bücher produzieren kann.
Den Workflow "Vom Manuskript zum verkaufsfertigen Buch" habe ich in in einer Infografik zusammengefaßt, die sie hier finden.
Update
Thematisch passend hier die Slides des Vortrages, den Wibke Ladwig auf der re:publica 2013 gehalten hat.
Weitere Informationen zum Thema "Die Liebe zum Buch auf der re:publica" finden Sie auf dem Blog der AKEP.
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Tags: Bücher | ebooks | Verlag
Content Marketing - mir graust vor Dir
18. Februar 2013 - 12:31 Uhr
Wir brauchen mehr Content, der Content muß awesome, mitreißend, sensationell, aufwühlend sein. Kein Adjektiv ist stark genug, wenn man den US-amerikanischen Content Gurus glauben schenkt. Selbst wenn man den Ami-Bonus abzieht (wo der Deutsche freundlich mit dem Kopf nickt ist der Ami excited oder in schweren Fällen psyched) werden da schwere Emotions-Geschütze aufgefahren. Gleichzeitig liest man aber Tipps wie "8 Tips how to become a Content-Curation-Rockstar", "How to automate your Social Media" oder "5 Simple Tips For Content Marketers". Also was jetzt? Awesome oder automatisiert?
Mein Problem mit dieser Sache: Das was eigentlich gefordert wird, ist "Blatt machen", die hohe Kunst des Journalismus. "Blatt machen" ist Handwerk plus den entscheidenden Schuss Magie, der einer Publikation Persönlichkeit einhaucht. "Blatt machen" kann mitreißend, sensationell, aufwühlend sein, aber nur, wenn die richtigen Menschen dieses Blatt machen. In diesem Fall sind die richtigen…
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Tags: Journalismus | content marketing
Content Strategie - Eigner Herd ist Goldes wert
16. Februar 2013 - 14:12 Uhr
Twitter kauft Posterous und macht den Laden dicht. Yahoo kauft Snip.it und macht den Laden dicht. Facebook halbiert die Reichweiten von Firmen-Präsenzen über Nacht und bietet dann an, als Abhilfe bezahlte Postings prominent zu platzieren. Twitter will in Zukunft Tweets bewerten
und in die drei Wichtigkeits-Töpfchen "Low", "Medium" oder "High" einsortieren. Spam soll mit "None" gekennzeichnet werden. Meine Vermutung: Twitter will damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen das Spam-Unwesen eindämmen und zum anderen Firmen die Möglichkeit zu bieten, Tweets gegen Geld aufwerten zu lassen.
Eigener Herd ist Goldes wert
Die Action muß auf der eigenen Web-Site stattfinden. Drittanbieter wie Twitter können immer nur Satelliten und Zubringer sein. Ein Verlust eines dieser…
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Tags: content curation | selbst hosten
Journalismus - Artikelstrom statt Seitenkonzept
14. Februar 2013 - 18:23 Uhr
Das hier vorgestellte Konzept habe ich auf der Basis folgender Annahmen entwickelt:
- Das Internet verlagert sich - was die Mediennutzung - angeht mehr und mehr von einem seitenbasierten zu einem streambasierten Medium. Twitter, Facebook, Tumblr sind die Sozialquellen, Musik kommt via Napster, Spotify oder last.fm ins Haus. Auch im Bewegtbildbereich tut sich was.
- Das Internet der Konsumenten verläßt den PC. Smartphones, Tablets, Fernseher und Konsolen werden die neuen Endgeräte sein. Egal was, Hauptsache ist hat einen Bildschirm und ist kein PC.
Streaming bedeutet: Inhalte müssen in Einzelteile zerlegt werden. Ein monolithisches Konzept-Album kann man nicht streamen, jeden einzelnen Song schon. Nur ist es dann dem Kuinden überlassen, ob der die Stücke in der vom Künstler vorgesehehen Reihenfolge hört oder sich seinen eigenen Mix macht. Für Bands wie Pink Floyd heißt das "Nichts mehr mit Another brick in the wall", sondern IKEA-Prinzip: "Wir liefern die Steine, Du baust…
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Tags: API | Feeds





