CSS-Frameworks: Ein solides Fundament für die eigene Site
Webdesign braucht manchmal starke Nerven: Der IE zickt, Safari bockt und auch im Firefox wird nicht immer alles so angezeigt, wie man sich das so vorstellt. Mein Vorschlag: Statt mit Flüüügeln durch eine weitere Nachtschicht zu segeln, lieber zum CSS-Framework greifen.
©schnaibel
Ist das Fundament solide, dann klappt´s
auch mit dem Rest vom Design.
Jede Web-Site sollte auf einem CSS-Framework wie YAML oder Y! Grids basieren. Grund: Diese Tools machen einem das Entwickler-Leben so viel einfacher. Sie bestehen aus drei Teilen: Reset, Basis und Grid.
Reset: Der Bulldozer des Frameworks kommt zuerst zum Einsatz. Sein Job: Alles plattmachen und sämtliche browserabhängigen Renderingprobleme einebnen.
Basis: Das Basis-Stylesheet definert die wichtigsten Elemente einer Seite, so daß jeder Browser diese gleich darstellt.
Grid: Hier wird dann das eigentliche Raster der Seite aufgebaut. Auch hier geht es darum, die DIVs so anzuordnen, daß jeder halbwegs moderne Browser damit zurechtkommt.
Damit hat man dann ein Fundament, auf dem man seine individuellen Styles anbringen kann. Und zwar ohne alle Nase lang das Design in 10 verschiedenen Browsern testen zu müssen. Am Anfang ist so ein CSS-Framework eher lästig. Man muß sich reinfuchsen und erst einmal klar kommen. Aber man kennt das ja vom echten Bau. Da wird ewig gebuddelt und an den Fundamenten gebastelt. Man hat das Gefühl "Da geht ja nix voran" und auf einmal macht es schwupp und Richtfest ist.
Bei den CSS-Frameworks ist es genau so: Man muß sich auf das Tool einlassen und am Anfang Zeit und Grips investieren, dann aber wird´s fix.
Welche CSS-Frameworks gibt es?
Hier eine kleine Liste der Framweworks, die mir bei der Recherce für Bandikutmedia über den Weg gelaufen sind. Einfach mal anschauen und dann selbst entscheiden.
Für BandikutMedia habe ich mich für YAML entschieden. Ausschlaggebend für mich: YAML ist bewährt (seit Oktober 2005 gibt es dieses Framework), es gibt eine sehr gute Doku und die vielen Beispiele haben mir den Start erleichtert. Außerdem gibt´s den YAML-Builder, mit dem man sich seine Designs mehr oder mider zusammenklickt.
Nachtrag (12.04.2010): Joel Reyes von Spyrestudios stellt 10 attraktive CSS Grid Systeme vor.
Und was sagen Sie?