» Archiv vom March 2010 «
Jesus.de seiner Zeit deutlich voraus
Jesus.de hält den Firefox 3.6.2 für hoffnungslos veraltet. Dumm nur: Was Aktuelleres als die 3.6.2er-Version ist nicht zu haben.
©Bandikutmedia
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Was lernen wir daraus: Klassisches Javascript-Browser-Sniffing ist out. Viel zu fehleranfällig. Heutzutage macht man das mit jQuery. Das wunderbare jQuery.support prüft, über welchen Funktionsumfang ein Browser verfügt. So ist sichergestellt, dass die Web-Site nur die Dinge an den Browser schickt, mit denen dieser auch etwas anfangen kann (Stichwort: Graceful degradeation)
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Domainnamen als Wertanlage
Domaining, die Wertanlage des kleinen Mannes. Warum nicht in Domains investieren, statt sein Geld in Schiffsbeteiligungen, Windkraftanlagen oder tropische Plantagen zu stecken?
©sualk61
Die Plüsch-Variante des Domain-Hamsters:
Mesocricetus domainus plueschum
Die Idee
Der Umfang des Dudens ist begrenzt, irgendwann sind alle Buchstabenkombinationen, die ein sinnvolles deutsches Wort ergeben mit einer de-TLD versehen und registriert. Das gilt besonders für die generischen Keywords wie DSL, Urlaub, Auto...
Ebenfalls begrenzt ist die Zahl der Einträge auf der ersten SERP. 10 organische plus 8-10 Ads, das war´s. Die Plätze an der Sonne sind also begrenzt.
Deshalb lohnt es sich in Keyword-Domains zu investieren. Da bei ihnen der Suchbegriff bereits im Namen enthalten ...
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Eine Welt ohne Qualitätsmedien
Eingekeilt zwischen Skylla und Charybdis, das ist Journalismus heute.
©Joachim S. Müller
Dunkele Perspektiven für den Journalismus
Raubbau am Journalismus beklagt Tageszeitungsredakteur, der nach 20 Jahren gekündigt wurde im Interview mit dem bayerischen Politmagazins Kontrovers
Hubert Denk, Herausgeber des Bürgerblick Passau beklagt:
Pressefreiheit kann nicht funktionieren, wenn marktwirtschaftliche Interessen bis in die Redaktionen hinein wirken.
Frank Patalog von Spiegel Online verteidigt Online-Werbung. Er findet, dass Werbung wichtig ist für´s Web.
Nichtklicker und Adblocker sind für ihn vaterlandslose Gesellen, die ihren Teil des Deals "Freie Inhalte ...
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Nestle Kitkat vs. Greenpeace
Und wieder keckern die Berater
©Joachim S. Müller
Aktion Give rainforests a break
Worum geht´s? Greenpeace hat ein kleines Schock-Video veröffentlicht, das die Zerstörung der Regenwälder Borneos und damit des Lebensraums der Orang-Utans für Palmöl-Plantagen anprangert. Kitkat besteht zum Teil aus Palmöl.
Nestle hat umgehend reagiert und versucht das Video mit rechtlichen Mitteln aus dem Netz zu bekommen. Soweit so chancenlos. Darüber regen sich jetzt die ganzen PR-Berater und Netz 2.0-Gurus auf und wedeln eifrig mit ihren Best-Practice-Handbüchern. Ja, so ginge das doch nicht, das müsse man doch ganz anders machen, ...
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SEO – es geht auch anders
Nach all den kritischen Artikeln hier mal etwas Positives
©topfer
SEO, bei dem man aufblüht
SEO wie es sein soll: Excel-getrieben, mit einem klaren Geschäftsbezug.
Was ist das Problem? Unsere Seiten bringen zu wenig Umsatz?
Woran liegt´s? 50 % der Seiten sind nicht im Index, nur 1% der Seiten sind auf der ersten SERP.
Wie können wir das ändern? Es werden verschiedene Möglichkeiten ausgelotet. Neben SEM, Affiliate, Socal Marketing ist SEO eine Option. Es gibt einen Pitch der Möglichkeiten und man schaut, welche der Optionen am besten geeignet ist, das Ziel zu erreichen. Und dann gilt, ich zitiere:
Handlungsempfehlungen lassen sich ableiten
Effekte ...
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Social Media - nicht für jeden
Wer´s braucht und wer besser die Finger davon lässt.
©Joachim S. Müller
Pundits halten Ausschau nach dem nächsten
Tweet
Gruppe 1
Selbständige, Medienleute, Berater, Netzarbeiter
SM ist das optimale Biotop für alle selbständigen Netzarbeiter. Meinungsstarke Menschen, die im und mit dem Netz leben. Leute, die die nötigen Überlebenstechniken entwickelt haben, um mit der Info-Flut klarzukommen. Normale Menschen können gar nicht so schnell klicken, scannen, bewerten, filtern, sortieren und bookmarken wie unsereins das kann; oder Tom Cruise in Minority Report. Ich meine die Szene, in der er sich in diesem Höllentempo durch die Screens wischt.
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Social Media skaliert nicht
Social Media bedeutet Gespräch, Kommunikation, Dialog, Gedankenaustausch, Debatte, Meinungsaustausch, Beziehung.
©Denis Collette
Social Media, bunt und prächtig,
aber keine Reichweite
Also alles Dinge, die individuell sind, nicht unbedingt planbar sind und von ihrem Wesen her nicht auf Reichweite ausgelegt sind.
Trotzdem sind Unmengen an Leuten unterwegs, die SM als Ablaichplatz für ihre Reklame nutzen. Das kann doch nicht funktionieren.
Während ich bei Google das nehmen muss, was Google mir auf der ersten Seite der SERPs präsentiert, kann ich bei Twitter unfollowen und bei Facebook unfrieden. Bei Google kann ich gegen den Spam nichts machen, bei SM reicht ...
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Affiliate und reich
Jede Homepage ist eine potentielle Werbefläche, die nicht ungenutzt bleiben sollte. Unternehmen sind bereit, diese Werbefläche zu nutzen und belohnen dies belohnen dies mit Vermittlungsprovisionen.
©thundafunda
Unter die Affiliates gefallen
Yo, Mann! So schreiben sie, die Apologeten des schnellen Geldes. Machen wir den Reality-Check mit Excel.
Punkt 1: Wie viele Affiliates gibt es? 163.000, wie die iBusiness-Studie vom März 2010 zeigt. Hier wurde das erste Mal versucht, nachvollziehbare Zahlen für den fragmentierten deutschen Markt für Electronic Commerce zusammenzubekommen.
Wenn es aber bereits 163.000 Affiliates gibt, dann hat man auf Sie bestimmt nicht gewartet.
Punkt 2: Die Provision. Beim Affiliate-Marketing sind die meisten Merchants Online-Shops. Beim Online-Shop gibt es ...
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Alles Sirenengesänge: Geld verdienen mit Werbung
Mit Werbung nennenswerte Summen einzunehmen wird für die meisten Webmaster immer ein Traum bleiben.
©Wikipedia
Ein mühsames Geschäft
Die Fakten
Der TKP ist in den letzen zwei Jahren um 75% eingebrochen. 2008 lag der Brutto-TKP bei 20 €. 2009 wurden dann nur noch netto 4 € bezahlt (bei einem Listenpreis von 18 €).
Bei den Klicks sieht es nicht besser aus. Ein Klick geht für durchschnittlich 0,25 € über die Theke.
Preise am Boden und dazu noch eine Auslastungsquote von gut 30%. Das sieht nicht nach einem baldigen Preisanstieg aus. Der EU-Milchsee und der Brüsseler Butterberg mögen ausgetrocknet und abgebaut sein, aber dafür haben wir ein zig Fußballfelder großes Überangebot an Werbeplätzen. ...
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Print stirbt
Beginn einer Linkliste, die zeigt, dass die Tage des Donners für die Verlage definitiv vorbei sind.
©nedbenj
Was vom Tage übrig blieb
- (12.3.2010) Christoph Keese, Cheflobbyist des Axel Springer Verlags, möchte, dass „jeder gewerbliche Nutzer der Verlagsangebote“ dafür zahlt. Er geht dabei von 20 Millionen PCs aus.
Der Kohlepfennig läßt grüßen. Ein nicht mehr funktionierendes Geschäftsmodell soll von der Allgemeinheit subventioniert werden. - (12.3.2010) Violet Blue berichtet auf ihrem Blog, wie der San Francisco Chronicle ihre Beiträge zu SEO-Linkfutter verarbeitet hat und über mehrere Sub-Domains in den Google-Index schaufelt.
Klassisches Verhalten sterbender Pflanzen und Sonnen. Noch ein ...
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Mehr Casanova in den Shop – Händler seid mutig!
Die meisten Online-Händler denken immer noch, dass es ihr Job sein, Produkte zu verkaufen.
©livingos
Ein Shop ist ein Gesamtkunstwerk
Unfug! Ein Shop verkauft keine Produkte, sondern Träume, Wünsche, Hoffnungen.
Ein Brautkleid-Shop verkauft keine Brautkleider, ein Autotuner verhökert keine Auspuffe.
Sondern?
Der Brautladen verkauft den Neid der anwesenden Frauen auf die hinreißend gestylte Braut, und der Autotuner die empörten Blicke der Spießer wenn das Inferno an ihnen vorbeiröhrt.
Eben „alles für diesen Moment“.
Und selbst ein profaner Olivenöl-Laden verkauft kein Öl, sondern das Wolfram-Siebek-Gefühl ein großer Gourmet und intimer Kenner der Olivenöl-Szene zu sein. Und das muß ...
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Heult nicht
Mit den Qualitätsmedien geht´s zu Ende, und auch sonst ist der Zustand unserer Welt doch eher bedauerlich.
©joffmc
Nicht traurig sein, die Zukunft ist wild!
So ist das nun mal im Leben. Ein stetes Werden und Vergehen.
99% aller Tiere, die jemals lebten sind ausgestorben, die Generation der Großeltern muss sterben, damit Platz ist für die Enkel. Und auch in der Wirtschaft wird fleißig gestorben: Ein Großunternehmen erreicht im Durchschnitt ein Alter von 75 Jahren.
Einen sehr radikalen Schlachtruf stimmt Marc Andreessen an: Er sagt: Verleger, macht´s wie Cortez: Verbrennt Eure Boote - schafft das Printbusiness ein für alle mal ab und konzentriert Euch nur noch auf Digital.
Für alle Printmacher ...